Sonntag, 18. Juni 2017

#35 Hawai'i

Da melde ich mich mal wieder vom anderen ende der Welt. Und letzte Woche war ich wirklich am anderen Ende denn von Hawaii nach Deutschland gibt es im Sommer 12h Zeitunterschied (die Uhr wird im Frühling nicht umgestellt).
Ich weiß gar nicht so recht womit ich anfangen soll! In dieser einen Woche habe ich so unglaublich viel erlebt, tolle neue Freunde gefunden und so schöne Orte gesehen. Hawaii wird nicht umsonst oft als Paradies bezeichnet. Es waren aber nicht die weißen Strände und das blaue Wasser, was mir am Meisten gefallen hat. Ich war total überwältigt von der Vielfalt an unterschiedlichen Naturschauspielen. Mal wandert man durch den Dschungel und steht paar Minuten später in der Wüste. Die Nächte am Vulkan waren sehr kalt und die Tage am grünen, schwarzen oder weißen Sand brennend heiß. Auf der ganzen Welt gibt es 13 Klimazonen und 11 davon befinden sich auf den Hawaiianischen Inseln!
Ich habe meinen Urlaub auf der größten Insel, Big Island, verbracht. Dort habe ich die Au Pair Adventures Tour gemacht, die ich höchstens empfehlen kann. Unsere Tour fing am Montag an aber ich bin schon am Sonntag mit einem anderen Au Pair aus Portland rüber geflogen.



Am Flughafen hat uns die Kassie abgeholt. Kassie wohnt auf Hawaii aber sie ist in Portland aufs College gegangen. Daher kannten wir uns. Wir sind dann direkt Hawaiianisch essen gegangen und ich hatte eine Fleisch-Salat-Mischung. Es hat so geschmeckt wie es aussieht...

Unsere erste Nacht haben wir im Holiday Inn Hotel verbracht. dort hatten wir dann auch schon mal die Gelegenheit, ein paar andere Teilnehmer der Tour kennenzulernen. Gemeinsam haben wir dann noch den Sonnenuntergang in Kona angeschaut.


Am Montag um 10 Uhr hat dann die Tour begonnen. Wir waren eine Gruppe von 14: der Guide Mitchell, sein Kumpel, eine Französin, ein holländisches Pärchen und 10 Deutsche. Da aber auf der ganzen Tour Englisch gesprochen wurde, war das kaum ein Problem. Ich fand die Gruppe perfekt und falls das jetzt einer von euch liest: I miss you!!!



Wir sind dann direkt für die ganze Woche einkaufen gefahren und dann ging es auch schon an den ersten Strand! Nachdem wir unsere Zelte aufgestellt hatten (ja, wir waren vier Nächte campen) sind wir direkt baden gegangen. Unser Guide hatte so riesen Luftmatratzen fürs Wasser mitgebracht.









Der zweite Tag begann direkt mit einer kurzen aber anstrengenden Wanderung in Kapaau. Dort habe ich dann auch meinen ersten schwarzen Sandstrand gesehen. Ich denke, die Bilder beschreiben ganz gut, wie unglaublich schön es dort war.




Mittags ging es weiter zu einem weißen Sandstrand wo wir einfach gemütlich gebadet haben.



Am Abend sind wir dann zu unserem nächsten Camp in der Nähe von Hilo gefahren: Volcano National Park. Da wir erst spät Abends ankamen wurden wir von der eisigen Kälte überrascht. So kalt war es bestimmt gar nicht aber wenn man den ganzen Tag in der Hitze verbringt ist so ein Temperaturwechsel schon ein Schock.
Mittwochs sind wir durch die Wüste zu einem Stand mit grünem Sand gelaufen. Das Wasser war mal wieder unglaublich blau und auf dem Weg hatten wir wunderschöne Aussichten. Für den Rückweg haben wir uns alle hinten auf ein Truck drauf gequetscht und sind über eine sehr hügelige Straße gefahren.




Von dort aus sind wir dann direkt zum südlichsten Punkt der ganzen USA gefahren und haben ein paar Klippenspringer beobachtet.

Zum Duschen sind wir dann noch an einen anderen schwarzen Strand gefahren.


Als es dunkel wurde, haben wir uns noch sprudelnde Lava angeschaut. In einem Bild konnte man das gar nicht so richtig fest halten aber glaubt mir, es war sehr beeindruckend!

Von den letzten vier Tagen meines Urlaubes werde ich bald berichten!

Mittwoch, 31. Mai 2017

#34 Memorialday Wochenende

Habt keine großen Erwartungen, dass ihr jetzt irgendwas über den Memorialday lernen werdet! Da mein Kleiner am Sonntag Geburtstag hatte, hat sich das ganze Wochenende um ihn gedreht. Am Freitag hatten die Jungs Schulfrei und deshalb sind wir morgens an den Pool gegangen. Hier gibt es nur selten öffentliche städtische Schwimmbäder. Meistens gehört das Freibad zum Wohngebiet und dann dürfen aber auch nur die Anwohner da drin schwimmen. Ich habe das Glück, dass unser Wohngebiet eben so einen Pool hat. Dort sehen meine Jungs dann auch ihre ganzen Schulfreunde. Am Mittag sind wir noch aufs Boot gegangen. Samstag morgen war dann schon der Kindergeburtstag von meinem Kleinen obwohl er erst am Sonntag Geburtstag hatte. Ja, die Amis feiern gerne vor... Die Feier fand in der Parkourhalle statt, in der die Jungs auch sonst gerne trainieren.



Danach sind an Anna und ich noch nach Woodburn gefahren.

Dort gibt es ein riesiges Outlet in dem ich genügend Klamotten für nächste Woche gekauft habe denn am Sonntag beginnt für mich meine erste Urlaubswoche seit fast neun Monaten und ich gehe nach Hawaii!! Ich bin super aufgeregt und freue mich schon, euch dann erst in zwei Wochen davon zu berichten. Nächste Woche wird es also keinen Blogpost geben.
Am Sonntag war dann also der Geburtstag und wir haben fast den ganzen Tag auf dem Boot verbracht. Wir sind viel rumgefahren und haben zum Schluss noch das "Tube" (großer aufblasbarer Schwimmring) ausprobiert und das war sooo toll! Das Ganze Wochenende über hatten wir den Steven aus LA zu Besuch. Er ist ein ehemaliger Patient meiner Gastmutter und hält den Rekord für den schnellsten High School Schwimmer in den ganzen USA! Wir haben uns sehr gut verstanden und ich hoffe, dass ich ihn wiedersehen kann wenn ich im Sommer für ein paar Tage nach LA gehe.


Sonntag, 21. Mai 2017

#33 Washington Park und der erste Bootstag

Endlich ist das gute Wetter auch in Oregon angekommen! Und mit gut meine ich wirklich super weil wir gerade fast jeden Tag 30°C haben! Da fühle ich mich direkt viel wohler!
Letzten Sonntag haben meine Gasteltern eine Mitgliedschaft in einer Parkourhalle für die Jungs abgeschlossen also da darf ich jetzt ein bis zwei Mal in der Woche hingehen. Ich mag es dort echt weil die Jungs sich richtig austoben können und auch mal stärker werden. Im Moment ist es nämlich noch so, dass ich mich mit beiden gleichzeitig anlegen kann und trotzdem noch gewinne.
Gestern (Samstag) haben Naemi, Sandra und ich das gute Wetter für eine Wanderung im Washington Park genutzt. Für den für 3h angeschriebenen Weg haben wir trotz Umwege nur 1 1/2h gebraucht. Irgendetwas ist da falsch gelaufen... Es war trotzdem sehr schön, mal wieder bisschen in die Natur zu kommen.
Heute habe ich den ganzen Tag mit meiner Gastfamilie verbracht. Am Morgen hatte der Kleine noch ein Baseballspiel in Alpenrose. Dort habe ich dann zufällig noch ein anderes deutsches Au Pair getroffen, deren Gastkind zur gleichen Mannschaft gehört. Zufälle gibt es doch!

Gegen Mittag sind wir dann los zum Willamette River gefahren. Dort haben meine Gasteltern ein Boot. Mehrere Stunden sind wir dann damit rum gefahren oder haben uns einfach im Wasser treiben lassen. Das war ein toller Nachmittag!


Mir wurde heute nochmals besonders bewusst, wie toll meine Gastfamilie doch ist und wie glücklich ich mich doch mit ihnen schätzen kann. Dennoch muss ich langsam dem Ende meines Au Pair Jahres entgegen blicken. Das nächste Au Pair ist schon ausgesucht, alle meine Freunde hier reisen in den nächsten Wochen ab und auch ich habe schon meine Rückflugdaten bekommen. Am 25. September fliege ich wieder Heim. Wenn ich an meinen Heimflug denke, dann habe ich sehr gemischte Gefühle, die ich hier jetzt auch nicht so einfach beschreiben kann.

Mittwoch, 17. Mai 2017

#32 Salem und ein Wiedersehen mit meinen ehemaligen Gasteltern aus Idaho

Wusstet ihr, dass Portland nicht die Hauptstadt von Oregon ist? Nein? Keine Sorge, das wissen nicht mal die meisten Amerikaner. Als meine Au Pair Freunde und ich zu dieser Erkenntnis kamen waren wir alle sehr überrascht. Da die richtige Landeshauptstadt Salem nur eine gute Stunde von uns entfernt liegt, haben wir uns letzten Samstag mal auf den Weg da hin gemacht. Unsere Gasteltern haben uns noch alle ausgelacht und meinten, dass es in Salem ja überhaupt nichts zu sehen gibt. Uns ging es aber einfach mal darum, dort gewesen zu sein. Dort angekommen sind wir erst mal Lunch essen gegangen. Das Internet hat uns ein Restaurant empfohlen welches klassisch amerikanisch unglaublich große Portionen hatte. An dieser Stelle muss ich jetzt kurz und stolz anmerken, dass ich als einzige von uns vier ihren ganzen Teller aufgegessen hat. Vollgefressen haben wir uns dann zum dem Gebäude gemacht, welches Salem und nicht Portland zur Hauptstadt Oregons macht: The Oregon State Capitol. Vor diesem Gebäude gibt es den Walk Of Flags. Dort sind in einem Kreis die Flaggen der Staaten der USA angeordnet. Ich fand das sehr interessant aber das war auch so ziemlich das einzige, was man sich in Salem anschauen kann. Nachmittags haben wir uns noch in ein echt süßes Cafe gesetzt bevor wir Heim gefahren sind.


Am Sonntag war Muttertag und die Jungs und ich haben schon die ganze Woche durch Karten für meine Gastmutter gebastelt und geschrieben. Sie hat sich sehr darüber gefreut! Überraschenderweise kamen dann letztes Wochenende auch noch meine ehemaligen Gasteltern aus Idaho nach Portland um ihre Tochter zu besuchen. Ich konnte mir das natürlich nicht entgehen lassen und bin dann spontan mit ihnen am Sonntag noch Essen gegangen. Dort konnten wir dann auch gleich meinen Sommer ein bisschen planen weil ich werde im Juli/August und im September noch mal nach Idaho gehen um meine ehemalige Gastfamilie dort zu besuchen.

Donnerstag, 11. Mai 2017

#31 GDRF Gala und ein Au Pair Meeting

Von letztem Wochenende gibt es nicht ganz so viel zu berichten aber trotzdem war der Samstag
Abend ein Tag, den ich nie vergessen werde! Da mein Kleiner Diabetes hat, gehen meine Gasteltern jedes Jahr zu einer Spendengala. Dieses Jahr war ganz besonders denn meine Jungs durften eine rede halten und so sind wir alle mitgekommen. Die Gala fand in einem sehr schicken Hotel in Portland statt und alle trugen Ballkleider und Anzuege. Da die Rede von den Jungs erst um 22:30 Uhr war, habe ich bis dahin auf die Jungs aufgepasst. Das war gar nicht so einfach weil wir in einem Raum ohne irgendwelche Spielsachen untergebracht waren und die Jungs ihre Anzuege schon anhatten. Also durften sie sich nicht zu viel bewegen damit nichts dreckig wird oder kaputt geht.
Die Rede an sich war dann sehr bewegend und viele Leute hatten Traenen in den Augen. Das war echt schoen. Am Ende durfte mein Kleiner dann noch bei dem Spendensammeln dem Auktionaer helfen und immer die Nummern aufrufen. Darauf war er sehr stolz. Nur dabei wurden 191.000$ fuer GDRF gesammelt. Dieses Geld wird in die Forschung fliesen. 






Am Sonntag hatte ich dann mein achtes Au Pair Meeting. Eigentlich wollten wir alle Rollschuhfahren gehen aber dadurch, dass das wetter so schoen war habe ich mich einfach mit ein paar Au Pairs an das Flussufer gesetzt und die Sonne genossen.
Am Abend wollten meine Gastfamilie und ich das erste Mal dieses Jahr Boot fahren gehen aber als wir grade das boot ins Wasser gelassen hatten und alle schon drin sasen haben wir gemerkt, dass es nicht mehr richtig faehrt. Das wurde dann also nichts...

Samstag, 6. Mai 2017

#30 Ein Wochenende in Vancouver, Kanada

Da bin ich mal wieder und schreibe ich vom anderen Ende der Welt. Von vorletzter Woche gibt es nicht viel zu berichten, da meine Gastelter Besuch aus Frankreich bekommen haben und ich deshalb das ganze Wochenende arbeiten durfte. Ich habe mit den Jungs Blumen, Kürbisse und Mais im Garten angepflanzt.



Letztes Wochenende habe ich dann meinen fünften und wahrscheinlich auch letzten Wochenendausflug gemacht. Es ging nach Kanada! Vancouver B.C. ist von Portland nur eine Flugstunde weit weg und eignet sich dadurch perfekt für ein Wochenende. Am Samstag ganz früh morgens bin ich mit Naemi losgeflogen. Vom Flughafen sind wir mit einem Zug in die Innenstadt gefahren von wo aus uns ein Shuttle Service zu der Capilano Suspension Bridge gebracht hat. Der Fahrer des Shuttles hat auf dem Weg noch eine kleine Stadtrundfahrt mit uns gemacht, was echt interessant war! Die Capilano Suspension Bridge ist eine Hängebrücke, die ich wirklich sehr toll fande und jedem empfehlen würde, der mal in die Nähe kommt. Leider zahlt man auch 40$ Eintritt.





Danach gings für uns weiter zum Stanley Park. Von da aus hatte man einen wunderschönen Blick über das Wasser auf die Skyline von Vancouver. Wir konnten diesen Blick leider nicht richtig genießen da es sehr stark geregnet hat.

Am Abend haben wir noch die Maria zum Abendessen getroffen. Maria kommt aus Mexico und hat vor 5 Jahren mal 3 Monate bei mir und meiner Familie gewohnt. Sie macht gerade ein Auslandsjahr in Vancouver und deshalb wollte ich sie natürlich unbedingt mal wieder sehen. Sie hat uns dann noch ihre Wohnung gezeigt von wo aus man einen tollen Blick auf Downtown Vancouver hatte.



Am Sonntag war das Wetter besser und die Sonne hat sogar die meiste Zeit geschienen. Deshalb haben Naemi und ich eine hop on hop off Bootstour (Aquabus) gemacht, die uns an die top Sehenswürdigkeiten entlang des False Creeks gebracht hat. Am meisten hat mir der Public Market auf der Granville Island gefallen. Gegen Mittag sind wir quer durch die Stadt gelaufen um uns noch am Canada Place das Olympische Feuer anzuschauen. Von dort aus haben wir dann auch wieder den Zug zum Flughafen genommen und sind wieder nach Portland geflogen.