Montag, 21. November 2016

#11 Wochenendtrip nach Utah, Idaho und Wyoming

Hier mal wieder ein Bastelprojekt, welches wir letzte Woche durchgeführt haben. Die Jungs lieben "Plants vs. Zombies" (Pflanzen gegen Zombies) und deshalb haben wir das Schlachtfeld nachgestellt  und anstatt Zombies Ponys genommen :)
Am Freitag morgen habe ich dann meinen zweiten Wochenendtrip gestartet. Um 4 Uhr morgens bin ich mit der Bahn zum Flughafen gefahren, was meine Host Mom für lebensgefährlich hielt. In Salt Lake City, Utah wurde ich dann von Rebecca und Rudy Falcon abgeholt. Das waren meine Gasteltern beim Idaho-Austausch vor 2 1/2 Jahren. Sie haben mir die "East High School" gezeigt. Dort wurden vor ca. 10 Jahren die "High School Musical"-Filme gedreht. Da ich diese Filme über alles liebe, war es für mich einfach nur großartig, diese Schule mal life zu sehen. Auch wenn mich alle Schüler dort seltsam angeschaut haben... Danach sind wir noch auf Antelope Island gefahren. Von da aus hatte man einen großartigen Blick auf den Salt Lake. Auf der Insel hat es normalerweise sehr viele Antilopen aber wir haben "nur" Bisons gesehen. Auch nicht schlecht! Gegen Nachmittag haben wir uns dann auf den zwei stündigen Weg nach Downey, Idaho gemacht. Dort habe ich dann auch Diana wiedergesehen. Issy und Diana waren damals meine zwei Austauschpartner. Leider konnten mich beide nicht abholen weil sie arbeiten mussten.
Am Samstag morgen sind wir nach Pocatello, Idaho gefahren, um Issy von der Arbeit abzuholen. Zu viert ging's dann nach Twin Falls. Dort hat es einen wunderschönen Wasserfall aber leider kaum Wasser (Idaho ist sehr trocken).
Hier sind wir noch zur Marsh Valley High School in Idaho gefahren. Damals beim Austausch bin ich drei Wochen auf diese Schule gegangen.
Den Sonntag habe ich größtenteils mit Issy und Diana im Auto verbracht. Idaho ist sehr ländlich und eigentlich gibt es auch nicht viel zu sehen deshalb ist es nicht unüblich mal 3h im Auto zu sitzen nur um die nächste Kleinstadt zu sehen. Also sind wir nach Jackson Hole, Wyoming gefahren und sind dort Essen gegangen.
Auch wenn es Idaho fast nur Landschaft gibt, liebe ich diesen Staat trotzdem über alles! Ich bin einfach kein Großstadttyp und deshalb hat mir das Wochenende in dem Haus meiner ehemaligen Gastfamilie (welches mitten im Nirgendwo steht) echt gut getan. Ich habe mich auch sehr gefreut, alte Gesichter wie Maddi und Jordan wieder zu sehen!
Heute Morgen (Montag) bin ich dann wieder in Portland gelandet. Jetzt laufen die Vorbreitungen für Thanksgiving. Noch 3 Tage! Ich freue mich, euch nächsten Montag davon zu berichten :)

Montag, 14. November 2016

#10 Cannon Beach und Devil's Punch Bowl

Und schon wieder ist eine Woche rum!
Ich denke, dass ihr selber bereits von der Präsidentschaftswahl gehört habt. Deshalb werde ich darauf nicht besonders eingehen. Ich sage nur, dass sich meine Gasteltern überhaupt nicht über das Ergebnis gefreut haben aber man kann ja auch nichts machen.
Am Mittwoch Mittag ist meine Host Mom zusammen mit den Jungs nach San Francisco geflogen und dort auch bis Montag Abend geblieben. Ich habe also letzte Woche nicht besonders viel gearbeitet. Damit die Julia (das erste Au Pair) auch was von Oregon sieht und ich meinen freien Tag nutzen kann, sind wir an den Cannon Beach gefahren. Das ist ein berühmter Strand hier, der ca. 1 1/2h von Beaverton entfernt ist.
Am Freitag ist Julia leider schon wieder gegangen. Ich bin dann zu Anna gefahren und habe den Nachmittag mit ihr und ihren Host Kids verbracht. Abends sind noch Lisa, Chiara und Mathilde zu mir gekommen. Wir haben zusammen gekocht und sind dann noch zu einem amerikanischen Freund von Mathilde gefahren. Wir hatten eigentlich die Hoffnung, dass er uns auf eine filmreife Collegeparty mitnimmt aber an dem Abend fand nichts statt. Deshalb hat er uns einfach nur so sein College gezeigt. Die drei Mädels haben dann noch bei mir geschlafen.
Am Samstag Mittag sind wir Vier nach Woodburn gefahren, eine riesige Outletmall. Den Abend haben wir Vier und Anna bei mir verbracht um einen Film zu schauen.

Gestern morgen sind Chiara, Lisa, Mathilde und ich früh losgefahren, wieder an die Küste. Das Ziel war Devil's Punch Bowl. Schwer zu beschreiben deshalb kommen viele Bilder:

Montag, 7. November 2016

#9 Besuch vom ersten Au Pair, ein Diabetikertreffen und mein zweites Au Pair Meeting

Jetzt melde ich mich endlich mal wieder pünktlich!
Vergangene Woche war etwas ruhiger. Zum Glück hatten wir an zwei Tagen schönes Wetter und so bin ich mal morgens mit Lisa an den Lake Oswego gefahren. Natürlich war es zu kalt zum Baden aber es hat trotzdem mal gut getan, ein bisschen draußen zu sein.

Am Freitag kam dann die Julia zu uns. Sie war das erste Au Pair von meiner Host Family (ich bin das Achte). Ich finde es auf jeden Fall toll, sie diese Woche kennenzulernen. Sie kennt meine Host Family so gut und kann mir viele Tipps geben.
Samstag morgen bin ich mit meiner Host Mom und dem Jüngeren ganz früh los zum Nike Headquarter. Dort war ein Diabetikertreffen, zu dem viele berühmte Diabetiker und Ärzte gekommen sind und Reden gehalten haben. Eigentlich war ich als freiwilliger Helfer angemeldet aber das hat nicht so ganz geklappt. Also habe ich einfach in der Kinderbetreuung geholfen. Das Beste an dem treffen war, dass es von Nike gesponsert wurde und deshalb gab es so gutes Essen!
Der Sonntag war eher langweilig: meine Host Family hat einen Ausflug gemacht und so war ich allein. Ich konnte nicht mit, da ich am Nachmittag noch ein Au Pair Treffen hatte. Wir haben uns zu einem Eishockeyspiel in einem riesigen Stadion getroffen, das aber so gut wie leer war. Das Spiel war sehr hektisch und ich hatte viel mit den anderen Au Pairs zu besprechen, so dass ich von den fünf gefallenen Toren kein einziges mitbekommen habe. Trotzdem hat es mir gut gefallen, einfach mal diese Stimmung mitzuerleben.

Danach bin ich noch mit ein paar deutschen Au Pairs Essen gegangen.
Heute bin ich mit der Julia Einkaufen gegangen und Nachmittags mit den Jungs in den Park.
Wie schon gesagt, letzte Woche ist nicht viel passiert aber dafür wird diese Woche extrem spannend weil morgen steht die große Präsidentschaftswahl an! Ganz Amerika ist angespannt und auch ich kann das Ergebnis kaum erwarten!
Wir werden es sehen...

Dienstag, 1. November 2016

#8 Halloween und ein Wochenende in Chicago

Letzte Woche hat sich bei uns alles um Halloween gedreht. Drei Mal durfte ich die Küche richten, um Kürbisse auszuhöhlen! Insgesamt hatten wir über 10 Kürbisse. Klassisch Amerikanisch wurden die Kürbisse nicht wirklich mit der Hand ausgehöhlt. Wir hatten eine elektrische Säge, mit der das Ganze super einfach wurde und wir uns überhaupt nicht anstrengen mussten.

Am Freitag Abend begann ich dann meinen ersten Wochenendtrip mit Lisa und Chiara nach Chicago! Nicht ganz planmäßig startet unser Flugzeug um halb zwei früh Morgens. Die Nacht verbrachten wir also im Flugzeug, was dazu führte, dass wir völlig übermüdet um 7 Uhr am Samstag in Chicago gelandet sind. Eine Freundin von Lisa Namens Steffi, die in Chicago Au Pair ist holte uns ab und führte uns durch die Stadt. Ich finde es wirklich toll, dass unsere Organisation es möglich gemacht hat, in der Training School Freunde in anderen Teilen Amerikas zu finden. So können wir diese Besuchen kommen und dadurch viele Reisen machen. Und man hat eben jemanden, der sich in der Gegend auskennt. Steffi führte uns als erstes zu "The Bean" eine Metallbohne in der sich die Wolkenkratzer von Chicago spiegeln. Wir sind durch Downtown gelaufen und am Ufer entlang. Nachmittags haben wir noch mehr Au Pairs aus Chicago getroffen, mit denen wir dann zu einer Graffiti Wand gefahren sind.

Die Nacht im Flugzeug war grauenhaft. Deshalb konnte der Tag nur mit viel Kaffee gerettet werden.
Lisa schlief in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei ihrer Freundin und Chiara und ich teilten uns ein Hostelzimmer mit acht anderen Frauen. Da ich aber so müde war, machte mir das gar nichts aus und ich schlief die ganze Nacht durch. Leider ging es der Steffi am Sonntag nicht so gut, wehalb wir unsere Stadttour ohne Führerin machen mussten. Komplett planlos haben wir dann aber doch unsere Ziele für den Tag erreicht: Willis Tower (das zweithöchste Gebäude in den USA), der River Walk (hier bekamen jeder von uns eine Rose geschenkt, eine Aktion gegen Brustkrebs), die Buckingham Fountain (ein berühmter Brunnen, der aber leider kein Wasser hatte) und die Museumsinsel. Danach musste wir schon wieder zum Flughafen fahren, um unseren Flieger um 9 Uhr abends zu erwischen.




Pünktlich am 31. Oktober zu Halloween war ich dann wieder Zuhause. Mit meinen Jungs und meiner Host Mom bin ich zu einer Kinder-Halloweenparty gegangen. Ich war eine Ägypterin (der Ältere durfte mein Kostüm raussuchen), der Jüngere war ein Lego-Ninja, der Ältere war eine Starwars-Figur und unser Hund war ein Krokodil. Auf der Party hatten alle Kostüme an und dann sind wir auch zusammen in unserem Wohngebiet rumgelaufen und haben nach Süßigkeiten gefragt. Wir haben so unglaublich viele Süßigkeiten bekommen! Wegen des Diabetes sollte mein Kleiner ja keine Süßigkeiten essen. Deshalb sind die Zwei von klein an mit dem Gedanken aufgewachsen, dass es eine "Switch-Witch" gibt, die an Halloween Süßigkeiten gegen Spielsachen tauscht. Ich finde, dass ist eine süße Idee von meiner Host Mom damit meine Jungs trotz der Krankheit ein schönes Halloween haben. 

#7 Rolofffarm, Spinnenbisse, ein Halloween Haunted House und mein erster Kochversuch

Ich weiß, dass ich etwas spät dran bin mit meinem Post aber ich habe noch darauf gewartet, dass meine Host Mom mir Bilder schickt.
Meine sechste Woche in Amerika war für mich sehr besonders, da ich meine Gasteltern aus Idaho wieder getroffen habe. Sie haben noch eine Tochter, die zufällig auch in Beaverton lebt und letzte Woche ihr erstes Kind bekommen hat. Ich habe mich echt gefreut, sie wieder zu sehen. Wir haben uns am Mittwoch zum Lunch getroffen und letzten Montag zum Frühstück.



Am Donnerstag und Freitag hatten meine Jungs keine Schule. Da meine Host Mom am Freitag nicht arbeiten musste, hat sie mit uns einen Ausflug zu der Rolofffarm gemacht. Die Roloffs sind eine amerikanische kleinwüchsige Familie, die durch eine Realityshow berühmt wurden. Ihnen gehört eine Kürbisfarm und wie ich ja schon erwähnt hatte, sind solche Farmen bei den Amerikanern sehr beliebt.

Hier sieht man den ältesten Sohn der Familie. Er ist als einziger nicht kleinwüchsig.

Schon die ganze Woche haben meine Beine gejuckt und über Nacht wurde es immer schlimmer. Freitags haben sich meine Host Parents dann mal meine Beine angeschaut und sie waren sich einig: ich hatte eine Spinne im Bett, die mich jede Nacht gebissen hat. Da es hier sehr viele Spinnen hat kommt sowas öfters vor. Deshalb hatte meine Host Mom auch zum Glück schon die passende Salbe im Haus. Sie hat mir dann noch Schmerztabletten gegen den Juckreiz gegeben aber so schlimm war's dann auch nicht.
In Amerika wird Halloween sehr groß gefeiert. Für jedes Alter gibt es was und als Jugendlicher geht man normalerweise in ein Halloween Haunted House. Also habe auch ich eins von diesen Gruselhäusern am Samstag mal ausprobiert. Es war nicht so schlimm wie ich dachte, es hat mir sogar Spaß gemacht. Leider konnte ich keine Bilder machen weil es wirklich sehr dunkel da drinnen war.
Am Sonntag hatte ich dann endlich mal einen Tag ohne irgendwelche Termine. Das nutze ich dann gleich, um ein deutsches Essen für meine Host Family vorzubereiten. Geplant war Maultaschen mit Kartoffelsalat. Das Ganze war aber viel schwieriger als erwartet, dass es in Amerika viele Zutaten einfach nicht gibt. Also musste ich den Nudelteig selber machen und den Kartoffelsalat ohne Brühe. Da ich gegen Ende sehr in Stress kam habe ich ausversehen den Kartoffelsalat runter geschmissen und die Maultaschen nicht lang genug im Wasser gelassen. Dem entsprechend sahen sie auch unappetitlich aus. Meine Host Family war trotzdem begeistert und meinte, ich soll doch jetzt jeden Monat kochen. Ganz toll.